Unsere AG's

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Die meisten unserer Schülerinnen nehmen an der Sozial-AG teil. Was das ist, beschreibt am besten ein Artikel aus der Neuss-Grevenbroicher-Zeitung vom 23.9.2006 :

Gemeinsam statt einsam  

Für Lina Esser war es das Schlüsselerlebnis: „Auf meinem Weg zur Schule komme ich jeden Tag an einem Altenheim vorbei“, erzählt die 17-Jährige. „Da sehe ich eigentlich immer einen alten Mann in seinem Rollstuhl, der nur auf die Straße schaut.“ Die Schülerin der Höheren Handelsschule Marienberg kann dieses Bild nicht vergessen. Für sie stand fest, etwas zu tun. Da kam die Initiative ihrer Schule, eine Kooperation mit der Freiwilligen Zentrale (FWZ) Neuss einzugehen, genau zur richtigen Zeit.
Zwei unterschiedliche Einrichtungen, ein gemeinsames Ziel: ehrenamtlich und freiwillig in Bereichen wie Soziales, Umwelt oder Sport mitzuarbeiten. Der Bedarf an Helfern ist in den Einrichtungen in Neuss, Kaarst und Meerbusch, die von der FWZ der Diakonie bedient werden, riesig, „aber diese Nachfrage können wir leider nicht decken“, sagt Monika Born-Möbius von der Freiwilligen Zentrale im Meererhof. Umso willkommener ist das Engagement der Marienberg-Handelsschule. „Junge Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen ist nicht so leicht, aber ein besonderes Anliegen von uns“, so Born-Möbius.
In Schulleiterin Gerda Himmels fand sie eine Ansprechpartnerin, die schon seit geraumer Zeit das soziale Engagement der Schülerinnen forciert. „Wir als erzbischöfliche Schule wollen unser katholisches Profil durch eine solche Initiative stärken.“ Dass die Absolventinnen der Handelsschule später eher im kaufmännischen Bereich Fuß fassen, spielt dabei keine Rolle. Himmels: „Für Arbeitgeber spielt Sozialkompetenz des Bewerbers eine große Rolle.“
Das bestätigt Irene Grahl, Personalleiterin beim Pharma-Unternehmen Janssen-Cilag in Rosellen: „Da wir selbst ein Unternehmen sind, das seine soziale Verantwortung im gesellschaftlichen Umfeld sehr ernst nimmt, schätzen wir gerade auch bei unseren jungen Bewerbern Initiative und Engagement, das Verantwortungsbewusstsein für andere Menschen zeigt.“
Mit 100 jungen Damen der Klassen 11 und 12 bewarb sich die Hälfte der Schülerinnen für ein Ehrenamt. Dies ist mit vier Stunden im Monat auf ein Jahr befristet.
Für Isabell Reckers ging es in dieser Woche los. Die 16-Jährige stellte sich im Fliedner-Altenheim in Gnadental vor und konnte gleich mitmachen. „Viele der Bewohnerinnen sind sehr einsam und blühen förmlich auf, wenn man sich mit ihnen beschäftigt. Gemeinsam Kaffee trinken, singen, spazieren gehen - es hat mir viel Spaß gemacht. Ich bin überzeugt, dass eine solche Erfahrung mich in meiner Entwicklung weiterbringt.“
50 Einrichtungen aus Neuss, Kaarst und Meerbusch waren bereit, sich an dem Projekt zu beteiligen. Die Schülerinnen konnten zwischen 150 Angeboten aus unterschiedlichen Bereichen wählen. „Alle werden während des Projektes natürlich von der Freiwilligen Zentrale betreut“, sagt Christoph Havers vom Diakonischen Werk.


Gospel-Chor

Entstanden ist die Idee im Jahr 2003, als einige Schülerinnen den Abschlussgottesdienst etwas anders gestalten wollten. 
Zum Glück konnte mit Herrn Veiser ein geeigneter Chorleiter gefunden werden. 
Seitdem treffen wir uns alle 14 Tage mittwochs in der und 7. und 8.Stunde im Marienhaus.
"Sister Act" sind lahme Enten im Vergleich zu uns !!

 

Theater AG

Das Theaterspiel ist für unsere Schule ein wichtiger Bestandteil. Besonders aus dem Deutschunterricht sind in den letzten Jahren immer wieder Theateraufführungen erwachsen. Anlässlich der 150-Jahr-Feier der Schule Marienberg im Oktober 2007 wurde eigens für dieses Jubiläum ein Bühnenstück verfasst, das die Geschichte der Höheren Handelsschule Marienberg in szenischen Collagen nacherzählt.

Seit diesem Schuljahr haben wir eine Theater-AG unter Leitung von Herrn Esters fest in den Stundenplan integriert. In Planung ist eine Revue, die in ca. 10 kürzeren Stücken (Filmszene, Werbeszene, Dramenszene, Tanzstück u.a.), die in unterschiedlichen Konstellationen in der Schule, in Altersheimen, für Eltern und bei der Abschlussfeier aufgeführt werden soll. Kostüme, Requisiten und Bühnenbild werden von den Schülerinnen selbst erstellt.

 


Schülerinnen der Klasse 12, die aufgrund ihrer Leistungen dazu in der Lage sind, können auch Tutorin werden. In den Fächern Englisch, Betriebswirtschaftslehre und Mathematik geben sie Schülerinnen aus der 11. Klasse kostenlose Nachhilfe.
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