Leben im Nonnenbunker ????

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Nonnen unterrichten an unserer Schule keine mehr. Aber hin und wieder sieht man welche in der Schule, weil nebenan noch ihr Kloster liegt.
An der Pforte sitzt manchmal eine Schwester - oft umgeben von einem Schwarm kleiner Mädchen vom Gymnasium, die ihr die letzten Neuigkeiten erzählen.
Wie gesagt : Nonnen gibt es sonst nicht mehr - und doch merkt man an einigen Stellen, dass wir eine katholische Schule sind :

Jeder Morgen beginnt mit einem gemeinsamen Gebet. Das haben sich viele von uns vorher als unangenehm und peinlich vorgestellt. Aber das ist es nicht. Man gewöhnt sich sehr schnell daran und nicht wenige möchten nicht mehr darauf verzichten. Manchen aber fällt es lange schwer - aber nicht so schwer, dass sie deswegen extra zu spät kämen.

Mindestens genauso wichtig wie das Gebet oder der Gottesdienst ist aber der Umgang miteinander. Nach dem, was wir an vielen bisherigen Schulen erlebt haben, sind wir froh, dass hier ein anderer Geist weht. Wir können nur jedem raten : geht erst in eine andere Schule und dann in unseren ach so schrecklichen "Nonnenbunker". Ihr werdet den Unterschied merken. Wir jedenfalls (und wir sind alle ganz normal, naja : fast alle) fühlen uns hier wohl.

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