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Auslandspraktikum


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Châlons (Frankreich)

Wir haben unser Betriebspraktikum im Rathaus der Neusser Partnerstadt Châlons-en-Champagne in Frankreich absolviert. Zu unseren Aufgaben gehörte unter anderem die Betreuung von ausländischen Gästen, die während unseres Praktikums Châlons besuchten. Besonders gut hat uns das Osterwochenende gefallen, an dem wir die englische Delegation mit ihrer Bürgermeisterin begleiten durften. Außerdem wurden wir dem Bürgermeister von Châlons vorgestellt, und wir waren gemeinsam mit den Engländern essen. Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass wir in diese Veranstaltung mit einbezogen wurden und nicht wie Praktikantinnen, sondern eher wie Mitarbeiterinnen behandelt wurden.
Dazu gehörte auch der Besuch des französischen Gottesdienstes am Ostersonntag.
Weitere Aufgaben bestanden in der Erstellung von Protokollen verschiedener Bezirke von Châlons, in denen die dortigen Probleme und deren Lösungsmöglichkeiten festgehalten wurden.
Anfangs fiel es uns sehr schwer, uns an die französische Sprache zu gewöhnen, aber mit der Zeit hat es immer besser funktioniert. Die Menschen dort waren sehr hilfsbereit und haben darauf geachtet, langsam und für uns verständlich zu sprechen. 
Wir sind sehr froh, dass wir den Schritt gewagt haben, unser Praktikum im Ausland zu absolvieren, weil es uns sowohl sprachlich als auch menschlich weitergebracht hat. Wir haben gelernt, dass es für einen Ausländer in einem anderen Land sehr schwer sein kann, sich zurecht zu finden. Wenn man jedoch offen auf die anderen Menschen zugeht, bekommt man viel Hilfe und Unterstützung.

Tabea Meuter und Jana Bornschein

 

Glasgow (Schottland)

Im Rahmen des Praktikums habe ich für vier Wochen in der Marketingabteilung des  schottischen Unternehmen Müller Wiseman Dairies in Glasgow gearbeitet.
Das Praktikum war für mich eine großartige Erfahrung, welche mich sowohl beruflich als auch menschlich und fremdsprachlich unglaublich weitergebracht hat. Meine anfänglichen Sorgen bezüglich des Aufenthaltes im Ausland und der schottischen Sprache (ich hatte schon so einiges über den schottischen Akzent gehört) stellten sich als völlig unbegründet heraus, denn nach einer kurzen Eingewöhnung und dank der Bemühungen meiner Kollegen, Gastfamilie und Freunde konnte ich recht schnell Schottisch verstehen und sogar sprechen.
Dank der schottischen Mentalität und Gastfreundschaft wurde ich sehr schnell in das Unternehmen integriert und in die „Wiseman Familie“ aufgenommen. Die Arbeit mit meinen Kollegen bereitete mir unglaublichen Spaß, da ich aktiv in Projekte eingebunden wurde, meine Arbeiten und Ideen verwendet wurden und ich sowohl Teil aller Meetings als auch einer Geschäftsreise war, was mir einen realistischen Eindruck in die typischen Aufgaben des Marketings verschaffte.
Besonders gut hat mir der Einblick in die Unternehmenskultur und die Arbeitsmentalität gefallen. Dass Wiseman bis vor der Übernahme durch die Müller Gruppe vor einem Jahr ein Familienunternehmen war, merkt man nicht nur daran, dass sich die Zentrale im mittlerweile ausgebauten Elternhaus des Firmengründers Robert Wiseman befindet, sondern auch an dem engen Zusammenhalt der Belegschaft. Wenn mein Gastvater und meine Gastschwester am Wochenende arbeiten mussten, war es für meine Kollegen eine Ehrensache, mir Schottland zu zeigen, mit mir Pferderennen zu besuchen oder natürlich - wie es sich für Frauen gehört - shoppen zu gehen. Durch dieses einfache Rundum-Programm lernte ich Sprache, Kultur und Land unglaublich schnell kennen und konnte mich sehr gut integrieren, was wahrscheinlich der Grund dafür war, dass mich keinerlei Heimweh plagte.
Das Praktikum hat alle meine Erwartungen übertroffen und hat auch dazu geführt, dass ich nach meinem Wirtschaftsabitur und vor Antritt des Studiums einen weiteren Auslandsaufenthalt mit Praktikum absolvieren möchte. Ich bin unglaublich stolz und dankbar, diese Erfahrung gemacht und so viele freundliche und offene Menschen kennengelernt zu haben. Auch habe ich dank meiner Gastfamilie nun ein zweites Zuhause auf der großen Insel oder - um es auf schottisch zu sagen - ein zweites „hame“. Ich danke allen für diese Erfahrung und kann es nur jedem empfehlen, die Chance eines Auslandspraktikums wahrzunehmen.

Julia Monning