» Home | » Willkommensseite | » Impressum

News
» Termine für Kollegium
» Termine für Schülerinnen
» Aktuelles
» Presse

Schulprofil
» Schulleitung
» Schulprogramm
» Katholische Schule
» Europaschule
»
Gute gesunde Schule
» Besonderheiten
» Schulgeschichte
»
Häufige Fragen
» Ausstattung

Bildungsangebote
» Abschlüsse
» Sprachzertifikate
» Links

Schulleben
» Seiten für Schülerinnen
»
Aktivitäten
» Berufsvorbereitung
» Eltern
» Förderverein
»
Jahresrückblick
» Kooperationspartner
»
Partnerschule

Kontakt
» Adresse
» Anfahrt
» Anmeldeverfahren
»
Broschüren

Jahresrückblick auf das Schuljahr 2019/2020

Dummy


Am Neusser Schützenfestmontag, dem 26.08., traf sich das Kollegium - zeitweise untermalt von Marschmusik auf der Straße - in der Schule, um gemeinsam das neue Schuljahr vorzubereiten. Dabei wurden u.a. die wichtigen Termine festgelegt und viele Informationen weitergegeben. Außerdem konnten einige neue Kollegiumsmitglieder an unserer Schule begrüßt werden.
Einen Tag später stand die Planung von Unterrichtsstunden im Team genauso im Mittelpunkt wie erste Überlegungen zu den Prüfungsarbeiten am Ende des Schuljahres.


Nach den langen Sommerferien freuten sich viele braungebrannte Schülerinnen bei hohen Temperaturen auf das Wiedersehen mit ihren Klassenkameradinnen. Am ersten Schultag am 28.08. stand Unterricht bei der Klassenleitung auf dem Programm, weil es um eine Vielzahl organisatorischer Punkte ging.
In der ersten Stunde konnten Schulleiterin Frau Himmels und ihr Stellvertreter Herr Meyer in der Aula viele neue Schülerinnen begrüßen. Bedingt durch die räumliche Situation in der Abteilung Marienhaus, werden die dortigen 11. Klassen des Pädagogik- und des Gesundheitsgymnasiums in diesem Schuljahr in Marienberger Räumen unterrichtet, wodurch erstmals in der Geschichte der Schule hier auch einige Jungen beschult werden.


"Gemeinsam sind wir stark !" Unter diesem kraftvollen Motto stand am 06.09. der Eröffnungsgottesdienst, den wir zusammen mit dem Marienhaus in der Neusser Marienkirche feierten. Viele unserer neuen Schülerinnen (fast die Hälfte der Gesamtschülerzahl) konnte dabei erstmalig die schönen Fenster dieser Kirche bewundern.
Nach einer aufregenden ersten Schulwoche konnten wir gemeinsam innehalten und um Gottes Segen für die kommende Zeit bitten.
In seiner Predigt griff Schulpfarrer Dalhaus das Bild einer Fußballmannschaft auf, die nur im Zusammenwirken aller Mannschaftsteil erfolgreich sein könne. Damit stellte er eine Parallele zum Einführungstext (zum Lesungstext der Messe her, in dem von der Verbundenheit der einzelnen Körperteile die Rede war. Die hierdurch zum Ausdruck gebrachte Gemeinsamkeit soll uns ein Motto für das kommende Schuljahr sein.


Seit dem 12.09. ist unsere Schule offiziell Partnerschule der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. An diesem Tag unterzeichneten unsere Schulleiterin G. Himmels und die Rektorin der Universität, Frau Prof. Dr. A. Steinbeck, den zugehörigen Vertrag.
Bereits seit vielen Jahren kooperieren wir eng mit der Universität im Bereich der Studienvorbereitung. Regelmäßig ist die Heinrich-Heine-Universität auf unserem schulinternen Berufsinformationstag vertreten. Durch den neuen Status als Partnerschule wird das Spektrum an Möglichkeiten im Bereich der Studienwahl erweitert, besonders für die SchülerInnen des Wirtschaftsgymnasiums oder des Gesundheits- und Pädagogikgymnasiums. Nähere Informationen erhalten Sie hier.



Auf der gemeinsamen Berufsinformationsmesse "Beruf konkret" der Sparkasse Neuss und der Agentur für Arbeit war am 21.09. nach alter Tradition auch unsere Schule mit einem Stand vertreten. Der erfolgreiche Infomarkt für Jugendliche in der Berufsfindung stieß auch in diesem Jahr auf sehr großes Interesse. Den ganzen Tag über war Frau Stangl - unterstützt durch Herrn Meyer und Frau Wolters - stark beschäftigt. Grundlegende Fragen (Was ist der Unterschied zwischen Höherer Handelsschule und Wirtschaftsgymnasium ? Kann man nach dem Schulabschluss auf jeden Fall studieren ? Was wird in den einzelnen Fächern gemacht ? Wann kann man sich anmelden ? ...) standen dabei im Mittelpunkt. Viele interessierte Schülerinnen merkten sich den 09.11. (Tag der offenen Tür) vor, um unsere Schule näher kennen zu lernen.



Seit vielen Jahren nehmen wir an der Aktion „Check-in-Berufswelt“ teil. Dabei können unsere Schülerinnen verschiedene Unternehmen im ganzen Rhein-Kreis Neuss besuchen. Dort gibt es die Möglichkeit zu Unternehmensrundgängen und persönlichen Gesprächen mit Mitarbeitern und Mitgliedern der Personalabteilungen.
 Am 24.09. wurden im Rahmen einer Pressekonferenz solche Schulen geehrt, die sich im Rahmen dieser Aktion besonders engagiert haben. Unsere Schule gehörte - nicht zum ersten Mal - wieder dazu.


Zum fünften Mal erfolgte am 10.10. eine Veranstaltung unseres Fördervereins für die Eltern im Rahmen der Reihe „MM im Dialog mit Wissenschaft und Praxis“. Eine erfreuliche Anzahl von Eltern und auch SchülerInnen kamen, um dem interessanten Vortrag von Herrn Dr. Armin Ricken, Berufsberater für Akademische Berufe, zu folgen und Fragen zu stellen.
So konnte man zahlreiche wertvolle Hinweise auch fotografisch mitnehmen, um die vielen unterschiedlichen Wege zur Studien- und Berufswahl zu erfassen und die richtigen Schritte zur Bewerbung zu erfahren. 


Das erste Bild, das Schülerinnen beim Wort "Psychologe" einfällt, ist meistens die berühmte Couch. Dabei sind die Anwendungsgebiete der Psychologie bedeutend größer.
Wie entscheiden sich die Konsumenten? - Vor Ort oder online?
Über welche Kanäle kommen Kaufabschlüsse zustande? - Print, TV oder online?
Über welche Medien informieren sich Konsumenten bevorzugt?     
Bei der Beantwortung dieser und anderer Fragen kann die Wirtschaftspsychologie helfen. Unsere Schule setzt deshalb ganz neue Impulse und macht Wirtschaftspsychologie zum Unterrichtsfach.
So stehen für das Wirtschaftsgymnasium ab diesem Schuljahr auch Themen wie Motivationstheorien und -konzepte, Lernen in Organisationen, Arbeitszufriedenheit und Persönlichkeitsentwicklung auf dem Stundenplan.
Neben den Akzentuierungen"Eeuropäischer Binnenhandel", "Fremdsprachenkorrespondenz" oder Auslandspraktika setzt unsere Schule mit dem neuen Fach Wirtschaftspsychologie einen weiteren Profilierungsschwerpunkt. Unterstützt wird die gute fachliche Ausbildung durch die exzellente digitale Ausstattung der Schule.



Zur Erinnerung an die Reichsprogromnacht im Jahre 1938 fand auch in diesem Jahr am 08.11. eine Gedenkfeier am Standort der ehemaligen Neusser Synagoge statt. An dieser Feier nehmen traditionell immer zahlreiche Schüler und Schülerinnen teil. Von unserer Schule war die Klasse WiGy 11 mit Frau Clemens anwesend. In den Reden bei der beeindruckenden Feierstunde wurden die damaligen Ereignisse in Erinnerung gerufen und zur Wachsamkeit gemahnt.

 

 

Der erste Tag der offenen Tür in unserer Schule fand am 09.11. statt. Die zahlreichen Interessentinnen konnten an Schnupperunterricht teilnehmen oder sich in persönlichen Gesprächen mit Schülerinnen, Eltern, Lehrern und Vertretern unseres Fördervereins beraten lassen. Informationsräume über unser Sprachangebote sowie die Besonderheiten des Wirtschaftsgymnasiums rundeten das Angebot ab.
Viele Schülerinnen nutzten die Gelegenheit, sich direkt an unserer Schule anzumelden oder sich einen Termin für ein Anmeldegespräch geben zu lassen.
Der nächste ToT wird am 01.02.2020 durchgeführt werden.


Am 15.11. haben wir unseren bereits 20. Berufsinformationstag durchgeführt. 29 Unternehmen und Universitäten aus dem Neusser Raum standen unseren Schülerinnen den ganzen Vormittag Rede und Antwort. Zuweilen war die Wiedersehensfreude groß, denn unter den Unternehmensvertretern waren – wie schon in den Vorjahren – wieder viele ehemalige Schülerinnen, die unseren derzeitigen gute Tipps und zahlreiche praktische Hilfen geben konnten. Viele Schülerinnen blieben länger als geplant an den Ständen, was beweist, dass dieser Tag für sie sehr hilfreich war und gute Zukunftsperspektiven eröffnet hat.

 



Sprachfamilien sind verwandt - Language families are related" - so lautet der Titel unseres neuen Europaprojekts, das wir, generös bezuschusst von der Europäischen Kommission, von 2019 - 2021 durchführen.
Zum ersten von insgesamt fünf Projekttreffen entsandte  unsere Schule am 27.11. die WiGy 11 mit drei Lehrkräften zum Colegio Santa Ana in Fraga, unserer spanischen Partnerschule in der Nähe Barcelonas. Gemeinsam mit 32 weiteren wissbegierigen Schüler*innen und sechs Lehrer*innen aus Bracciano und Gorizio (Italien), Bialystok (Polen) und Fraga erforschten sie die romanische Sprachfamilie in ihren Bezügen zur slawischen und germanischen. Aus dem Kontext jüdischer und christlicher Texte, Architektur und Malerei entstammende Themen, Symbole und Begriffe wurden hierbei zum etymologischen Untersuchungsgegenstand der internationalen Workshops, die ihre Arbeit abschließend in gelungenen Posterpräsentationen dokumentierten. Eine zweitägige Exkursion nach Barcelona mit Besichtigungen und weiteren themengebundenen Aktionen rundete den erlebnisreichen Auslandsaufenthalt unserer begeisterten Schülerinnen ab.



Nachdem Herr Dr. Ricken von der Agentur für Arbeit bereits am 10.10. eine Informationsveranstaltung für Eltern abgehalten hatte, waren nun unsere Schülerinnen an der Reihe. Am 03.12. beantwortete er Fragen wie: "Wie finde im Internet heraus, für welchen Beruf ich geeignet bin ?", "Wo finde ich freie Ausbildungsplätze  ?", "Wie funktioniert eigentlich studieren ?" oder "Wie finde ich die richtige Uni ?".
Unsere Schülerinnen der HH U I und WiGy 11 waren dankbar für die zahlreichen und hilfreichen Informationen.


In der Messe, die wir am 13.12. gemeinsam mit dem Marienhaus in der Neusser Marienkirche feierten, waren nicht wenige Teilnehmer zu Beginn nicht wenig erstaunt, als mitten in der Adventszeit mit "Stille Nacht" ein Weihnachtslied gesungen wurde. Doch der Kontrast zu einigen zeitgleich vorgelesenen Schlagzeilen der letzten Woche machte den Sinn schnell klar: Unsere Welt ist nicht "still" und "heilig". Pfarrer Dalhaus appellierte in seiner Predigt an alle, dazu beizutragen, dass wir in einer besseren Welt leben können.


In vorweihnachtlicher Freude begingen wir am 20.12. den letzten Schultag des Jahres 2019, der traditionell mit einem gemeinsamen Gottesdienst in unserer Kapelle begann.  Trotz fehlender Orgelunterstützung wurden die gotischen Gewölbe von kraftvollem Gesang unserer Schülerinnen erfüllt, dem man - vor allem bei der "Weihnachtsbäckerei" - die Vorfreude auf Weihnachten und die Ferien deutlich anmerkte.
Nach Unterricht und einer Klassenlehrerstunde stand noch „Groß-Reinemachen“ auf dem Programm, bevor alle in die wohlverdienten Ferien entlassen wurden.


Unser Förderverein hatte am 21.01. eine Veranstaltung zu Freiwilligendiensten organisiert. Das Interesse war groß: Über 100 Schülerinnen und Schüler vom Marienberg und Marienhaus waren der Einladung gefolgt. Referentinnen vom FSD und den Sternsingern informierten über die zahlreichen Möglichkeiten, im Anschluss an die Schule im In- und Ausland einen freiwilligen Dienst abzuleisten. Gerade für die Schülerinnen unserer kaufmännisch orientierten Schule war es interessant zu erfahren, dass diese Dienste nicht nur auf den sozialen oder ökologischen Bereich beschränkt sind, sondern dass es auch im Verwaltungsbereich vergleichbare Tätigkeitsfelder gibt.
Beide Referentinnen konnten von eigenen Erfahrungen berichten und motivierten die Schülerinnen, es ihnen gleichzutun.


Am 20.01. war unsere Schulleiterin Frau Himmels, begleitet durch unsere Kollegin Frau Schroers, bei der FOM zu Gast. Anlass des Besuches war die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages zwischen der Hochschule, vertreten durch die Geschäftsführerin Frau Wanzl und Studienberaterin Frau Engels, und unserer Schule.
In diesem Vertrag bietet die FOM, die schon viele Jahre Gast bei unseren Berufsinformationstagen ist, u.a. die Möglichkeiten zur Teilnahme an Schnuppervorlesungen oder Professorenbesuchen in der Schule an. Aber auch die Anrechnung von schulischen Inhalten auf Studienleistungen wird als eine Möglichkeit geprüft.



Am 01.02. hatten wir zum zweiten Mal in diesem Schuljahr die Tür geöffnet, um interessierten Schülerinnen, die sich bei der Suche nach einer weiterführenden Schule über uns informieren wollten, dazu die Gelegenheit zu geben. Neben vielen Informationsangeboten durch Schülerinnen, Elternvertreter, Förderverein, Lehrern und Schulleitung war auch für das leibliche Wohl reichlich gesorgt. Wir freuen uns auf viele neue Gesichter im nächsten Schuljahr.
Besonders erfreulich war, dass viele ehemalige Schülerinnen die Gelegenheit nutzten, ihrer alten Schule einen Besuch abzustatten, was die enge Verbundenheit zwischen LehrerInnen und Schülerinnen erneut unter Beweis stellte. Manch' alte Geschichte wurde erzählt ...




Schon im Dezember ist unsere Schule für ein europäisches Schulprojekt über den Ersten Weltkrieg ausgezeichnet worden. Wir erhielten für „Carnets de guerre 14-18: '... et chez vous, c'était comment? / Wie war das bei euch?‘ -Tagebücher aus dem 1. Weltkrieg“ von der Jury das eTwinning-Qualitätssiegel 2019 für beispielhafte Internetprojekte. Damit verbunden waren hochwertige Sachpreise, ein Geldpreis von 300,- € und Urkunden zur Anerkennung.
In diesem Projekt haben sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema „Kriegserlebnisse“ beschäftigt. Sie wollten nachvollziehen, wie die Zeit zwischen 1914 und 1918, als Europa am Ende in Trümmern lag, das Leben junger Deutscher und Franzosen beeinflusst hat. Anhand von Zeichnungen, Tagebüchern und Biografien analysierten sie, wie die Schrecken des Krieges die Werke von Künstlern und Schriftstellern prägten. Über die grausamen Umwälzungen durch den "Grande Guerre" tauschten sie sich mit ihren Projektpartnern aus Frankreich aus. Gemeinsam sammelten die Jugendlichen erschütternde Erlebnisse und berührende Einzelschicksale und publizierten sie in einem Online-Magazin. Als gemeinsame Sprache nutzten die Projektpartner Französisch.
„Ein bemerkenswertes Projekt, das die jungen Leute aus beiden Ländern für ein wichtiges Kapitel der gemeinsamen Geschichte sensibilisiert. Es lässt sie erleben, wie bedeutsam die geglückte Aussöhnung der einstigen Erzfeinde ist und macht den europäischen Einigungsgedanken lebendig,“ so das Urteil der Jury. So konnte unsere Schulleiterin Frau Himmels und die betreuende Lehrerin Frau Antony am 01.02. die Urkunden an die stolzen Schülerinnen und überreichen.




Die 12. Jahrgangsstufe des Wirtschaftsgymnasiums unserer Schule und des Marienhauses besuchten am 11.02. gemeinsam eine Schnuppervorlesung unseres neuen Kooperationspartners FOM (Fachhochschule für Oekonomie und Management) in Neuss.
Durch die Vorlesung des Dozenten Dr. Moritz Keil wurde den Schülerinnen das Studienfach Wirtschaftspsychologie näher gebracht und sie zugleich über die Unterschiedlichen Wege nach dem Abitur informiert.


Unser Lehrerkollegium traf sich am 14.02. - mit einer halbtägigen Fortsetzung am 04.03. - zu einer Lehrerfortbildung zum Thema "Curriculare Eigenprägung". Hinter diesem etwas sperrigen Begriff verbirgt sich das christliche Profil unserer Schule. Dabei war die zentrale Frage: Wie kann man über Atmosphäre und Verhalten hinaus auch durch die Unterrichtsinhalte deutlich machen, dass wir eine katholische Schule sind ? Nach der theoretischen Grundlegung im ersten Teil wurde am zweiten Tag in den einzelnen Fachgruppen Unterrichtsstunden geplant. Viele dieser Entwürfe werden in naher Zukunft in den Unterricht einfließen.



Der Aschermittwoch markiert den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit bis Ostern. Als äußeres Zeichen haben unseren Schülerinnen am 26.02. in einem von Schulpfarrer Dalhaus gefeierten Gottesdienst das Aschenkreuz erhalten.
Diese Asche ist der Überrest der verbrannten Palmzweige vom Vorjahr - damals waren sie ein Zeichen des Jubels und der Freude, heute soll sie den Menschen ihre Vergänglichkeit vor Augen führen und mahnen, im Leben nicht die falschen Schwerpunkte zu setzen. Wir werden das Thema "Fasten" noch verschiedentlich im Unterricht zur Sprache bringen.


Sichtbar beeindruckt kamen unsere SchülerInnen am 05.03. von einem Vortrag zurück: Wie in jedem Jahr hatten unsere Elftklässler am "Crashkurs NRW" teilgenommen. Dabei handelt es sich um eine Präsentation der Polizei über die Gefahren im Straßenverkehr. Polizisten, Feuerwehrleute, Notfallseelsorger, Notärzte, Verkehrsunfallopfer oder deren Angehörige berichten von ihren Erfahrungen. Ziel war es, durch die eindringlichen Berichte und Bilder bei den SchülerInnen ein realitätsnahes Gefahrenbewusstsein zu schaffen und eine dauerhafte, positive Verhaltensänderungen zu bewirken.



Seit Wochen beherrschte die Bedrohung durch das in China entstandene Corona-Virus die öffentliche Diskussion. Am 13.03. beschloss die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen, alle Schulen zunächst bis zu den Osterferien zu schließen. Dies betraf vor allem die Abschlussklassen angesichts der bevorstehenden Prüfungen in hohem Maße. So wurde erstmalig in der Geschichte unserer Schule der Unterricht online aufrechterhalten.

 

Wenige Tage nach den Osterferien begann am 23.04. der Unterricht zunächst für die Prüfungsklassen des Wirtschaftsgymnasiums und der Höheren Handelsschule. Aus Sicherheitsgründen wurde dabei jede Klasse in drei Gruppen aufgeteilt, so dass in den Klassenräumen nur 8 bis 10 Schülerinnen mit dem gebotenen Sicherheitsabstand saßen. Im Vorfeld hatten wir reichlich Seife, Handtücher und Desinfektionsmittel besorgen können; jede Klasse konnte damit ausgestattet werden. Die Schülerinnen wurden auf festgelegten Wegen durch die Schule geleitet, um Kontakt- und Begegnungsmöglichkeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Die Hausmeister und Putzfrauen waren - auch in den Ferien - unermüdlich im Einsatz, um alles in der Schule für die Schülerinnen sicher zu machen.

 


Am 12.05. begannen nach dem geänderten Corona-Zeitplan die schriftlichen Prüfungen. Den Anfang machten die Schülerinnen des Wirtschaftsgymnasiums mit der Leistungskursklausur in BWL, zwei Tage später folgten die Schülerinnen der Höheren Handelsschule mit der Prüfungsklausur im Fach Deutsch. Alle Prüfungen wurden unter Einhaltung der Hygiene-Vorschriften geschrieben; jede Klasse wurde also in Kleingruppen unterteilt, die parallel in verschiedenen Räumen die Arbeiten schrieben, was den Personalbedarf erheblich erhöhte.
Leider konnten - wohl erstmalig in der Geschichte unserer Schule - die Prüfungen aufgrund der Mindestabstand-Regelungen nicht mit einem Gottesdienst eröffnet werden. Dafür war eine andere Tradition umso wichtiger: bei allen Prüfungen brannte in der Marienberger Kapelle eine von Schülerinnen selbst gestaltete Kerze.

 

 

Nach langen Wochen des Online-Unterrichts, der erfolgreich über unsere Lernplattform moodle und/oder über Emails abgewickelt worden war, konnten wir nach Beendigung der Prüfungsphase am 27.05. wieder mit Präsenzunterricht in der beginnen. Nach den Vorgaben des Düsseldorfer Schulministeriums hatten dabei die Klassen den Vorrang, die im nächsten Jahr ihre Prüfungen haben.
Obwohl die Aufteilung der Klassen in Kleingruppen beibehalten werden musste, ist es uns weitgehend gelungen, jede Klasse im zweitägigen Turnus zu beschulen. An den dazwischen liegenden Tagen wurde der Unterricht online weitergeführt.
Parallel dazu mussten die mündlichen Abschlussprüfungen organisiert werden, was Stunden an Planungsarbeit zur Folge hatte.

 


Aufgrund der Corona-Bestimmungen hielten wir am 19.06. nicht eine, sondern nacheinander gleich drei Abschlussfeiern ab - für jede Klasse separat. Vieles war anders als in den Vorjahren: Keine Heilige Messe zu Beginn, kein Festakt im Forum, keine Eltern, keine auswärtigen Gäste, keine musischen oder tänzerischen Darbietungen, keine Umarmungen bei der Zeugnisübergabe.
Statt dessen gingen wir mit den Schülerinnen noch einmal wichtige Stationen aus ihrem Schulleben ab. So erinnerten wir vor dem Haupteingang an den Tag (und die Emotionen), an dem die Schülerinnen diese Tür zum ersten Mal durchschritten hatten. Die Schülerinnen freuten sich darüber, letztmalig die mühsame Treppe erklimmen zu müssen, und erzählten im Klassenraum so manche Anekdote, die sich hier ereignet hatte. Nach einem Wortgottesdienst in unserer Kapelle wechselten wir dann in die benachbarte Aula, wo nach einigen Reden die Zeugnisse und einige Preise vergeben werden konnten.
Wir danken unseren (ehemaligen) Schülerinnen für die schöne gemeinsame Zeit und wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen. Einige Bilder von den Abschlussfeiern finden Sie hier.

 

Am 26.06. endete ein wahrlich ungewöhnliches Schuljahr. In die Freude über die Sommerferien mischte sich eine große Nachdenklichkeit, wie es im kommenden Schuljahr unter Corona-Bedingungen weitergehen wird.