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Jahresrückblick auf das Schuljahr 2014/2015


Am Mittag des 11.07. verkündeten alle Glocken in Neuss: Wir haben einen neuen Erzbischof. Der Berliner Kardinal Rainer Maria Wölki ist vom Papst zum Erzbischof von Köln ernannt worden.
Kardinal Wölki ist an unserer Schule kein Unbekannter: Im Jahr 2011 hatte er unsere Schule besucht und viele intensive Gespräche mit unseren Schülerinnen geführt.
Deshalb freuen wir uns sehr über diese Ernennung. Wir gratulieren unserem neuen Erzbischof von Herzen und wünschen ihm einen glückliche Hand und Gottes Segen bei seiner schweren Aufgabe.



Nach langjähriger Tradition begann das neue Schuljahr für das Kollegium bereits in den Ferien. Am 18.08. trafen sich alle Lehrer zu einer ganztägigen Fortbildung, bei der es um kollegiale Unterrichtsbesuche ging. Wir planen, dass zur weiteren Verbesserung unseres Unterrichts Kollegen sich wechselseitig im Unterricht besuchen und anschließend Stärken und Schwächen der beobachteten Stunde diskutieren. Der Referentin Melanie Prenting, die schon mehrfach Fortbildungen an unserer Schule durchgeführt hat, ist es gelungen, das Kollegium zu motivieren, dies in den nächsten Wochen und Monaten anzugehen.



Am 19.08. traf sich das Kollegium erneut - diesmal zur Lehrerkonferenz zur Vorbereitung des neuen Schuljahres. Erfreulicher Tagungsordnungspunkt 1: Schulleiterin G. Himmels konnte nicht nur mit Frau Printz und Frau Zöphel zwei neue Kolleginnen begrüßen, sondern einer Reihe von Kollegen zu ihren in den Ferien erfolgten Eheschließungen beglückwünschen.
In der mehr als vierstündigen Konferenz wurden die Rahmenbedingungen für das kommende Schuljahr festgelegt. Wir sind für einen guten Start gerüstet.


Fast 90 neue Schülerinnen fanden sich am 20.08. bei uns in der Schule ein. Da viele organisatorische Punkte bereits am Kennenlerntag vor den Sommerferine geklärt worden waren, war der "Sprung ins kalte Wasser" nicht ganz so erschreckend. Wir begrüßen unsere "Neuen" herzlich und wünschen ihnen und uns eine schöne gemeinsame Zeit.


Am 29.08. trafen wir uns mit den Schülerinnen und Schülern vom Marienhaus zum gemeinsamen Schuljahres-Eröffnungsgottesdienst. Pfr. Guido Dalhaus nutzte in der vollbesetzten Neusser Marienkirche die Texte dieses Gottesdienstes, um in seiner Predigt auf den Vergleich zwischen den verschiedenen Gliedern eines Körpers und denen unserer Schule einzugehen.
Er wünschte allen - besonders natürlich unseren neuen Schülerinnen - einen guten Start und ein erfolgreiches Schuljahr 2014/15.



Das große Neusser Bürgerschützenfest bescherte unserer Schule am 01.09. den ersten freien Tag im neuen Schuljahr. Obwohl die überwiegende Zahl unserer Schülerschaft nicht aus der Innenstadt von Neuss, sondern aus dem weiten Umland kommt - einige sogar aus Köln, Mönchengladbach und Düsseldorf -, nutzten viele Schülerinnen (und Lehrer) die Freizeit zu einen Kirmesrundgang oder zum Feiern bei einem der zahlreichen Bälle oder einer der Zeltveranstaltungen.


Im Zuge unserer berufswahlvorbereitenden Maßnahmen stehen seit vielen Jahren auch Unternehmensbesuche auf dem Programm. Den Anfang machte dieses Jahr am 08.09. die 11. Klasse unseres Wirtschaftsgymnasiums in Begleitung ihrer Klassenlehrerin Fr. Wolters. Sie besuchten das moderne Hochregallager der Teekanne in Neuss. Bevor es zur Besichtigung der Betriebsstätte ging, erhielten sie einen umfassenden theoretischen Überblick, bei dem auch die Ausbildungsmöglichkeiten im kaufmännischen Bereich zur Sprache kamen.


Angesichts der räumlichen Nähe - bis zur holländischen Grenze sind es von Neuss lediglich 45 km - verwundert es ein wenig, dass ab dem 08.09. erstmals eine Studienfahrt unserer Schule in die Niederlande durchgeführt wurde. Fr. Vliegen und Fr.Tolkmitt brachen mit unseren Wirtschaftsgymnasiastinnen der Jahrgangsstufe 13 zu einer einwöchigen Fahrt an die Küste auf. Neben vielen anderen Höhepunkten standen Haarlem und Amsterdam auf dem Reiseprogramm.
Das hervorragende Wetter und die Homogenität der Gruppe trugen mit dazu bei, dass diese Fahrt sehr gelungen ist. Nähere Informationen findet man hier.


Die German Speakers Association veranstaltet einmal jährlich rund um den "Deutschen Weiterbildungstag" einen Schultag unter dem Leitwort "Redner machen Schule". Unsere besondere Kombination von Mädchenschule und Wirtschaftsschule hatte diese Gesellschaft auf uns aufmerksam gemacht und sie veranlasst, mit uns in Kontakt zu treten. Am 17.09. konnten wir Frau Stefanie Voss in unserer Schule begrüßen, die mit einem Vortrag zu genau diesem Thema die Schülerinnen unseres Wirtschaftsgymnasiums begeisterte und animierte, aus den klassischen weiblichen Verhaltensmustern auszubrechen.

 

Am 18.09. kamen - in den neuen Klassen erstmalig - die Klassenpflegschaften zusammen. Mit den in großer Zahl erschienenen Eltern ergab sich in allen Klassen ein reger Gedankenaustausch, wobei sich die Schwerpunkte zwischen Unter- und Oberstufe deutlich unterschieden. Die Eltern der Klasse 11 interessierten sich vor allem für die Besonderheiten der Schule und die Ausbildungsplatzsuche, in der Klasse 12 hingegen standen Fragen rund um die Abschlussprüfung im Mittelpunkt.
In allen Klassen fanden sich Eltern bereit, den Vorsitz der Klassenpflegschaft bzw. die Stellvertretung zu übernehmen. Mit den gewählten Vertretern gab es direkt im Anschluss ein erstes Treffen der Schulpflegschaft, bei der die Themen "Evaluation" und "Qualitätsanalyse" einen breiten Raum einnahm.
Eine Auflistung der aktuellen Elternvertreter finden Sie hier.



Bei herrlichem Wetter machte sich das Kollegium am 19.09. auf den Weg nach Maastricht - Zielort des diesjährigen Lehrerausflugs. Für uns als Europaschule war es von besonderem Interesse, mit dem dortigen Sitz der Provinzregierung den Ort kennenzulernen, an dem 1992 die europäischen Regierungschefs den Vertrag von Maastricht unterzeichnet hatten.
Der Tag begann mit einem ausführlichen Stadtrundgang, bei dem die Führer immer wieder die katholische Prägung der Stadt, aber auch den wichtigen Unterschied zwischen Niederländern und Holländern hervorhoben.
Am Nachmittag stand eine Maasrundfahrt auf dem Programm, bevor die Stadt auf eigene Faust erkundet werden konnte. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass das nahe gelegene Maastricht es wert ist, häufiger besucht zu werden.


Auf der gemeinsamen Berufsinformationsmesse "Beruf konkret" der Sparkasse Neuss und der Agentur für Arbeit war am 20.09. nach alter Tradition unsere Schule mit einem Stand vertreten. Der erfolgreiche Infomarkt für Jugendliche in der Berufsfindung stieß auch in diesem Jahr auf sehr großes Interesse. Den ganzen Tag über war Frau Stangl stark beschäftigt. Grundlegende Fragen (Was ist der Unterschied zwischen Höherer Handelsschule und Wirtschaftsgymnasium ? Kann man nach dem Schulabschluss auf jeden Fall studieren ? Was wird in den einzelnen Fächern gemacht ? Wann kann man sich anmelden ? ...) standen dabei im Mittelpunkt. Viele interessierte Schülerinnen merkten sich den 08.11. (Tag der offenen Tür) vor, um unsere Schule näher kennen zu lernen.


In einem feierlichen Hochamt im Kölner Dom wurde am 20.09. unser neuer Kardinal Rainer Maria Woelki in sein Amt eingeführt. Unter den Tausenden von Gottesdienstteilnehmern war auch - stellvertretend für unsere Schulgemeinde - unsere Schulleiterin Gerda Himmels. In dieser Messe wurde nicht nur die päpstliche Ernennungsurkunde vorgelesen; der neue Erzbischof erhielt auch individuelle Geschenke aus allen Regionen seines neuen Erzbistums.
Wir freuen uns sehr über seine Ernennung und wünschen unserem neuen Kardinal viel Kraft und göttlichen Beistand für seine große Aufgabe.


Vortrag Agentur für Arbeit
Seit vielen Jahren ist die intensive Berufswahlvorbereitung ein fester Bestandteil unseres Schullebens. Den diesjährigen Auftakt bildete am 24.09. eine Veranstaltung mit der Bundesagentur für Arbeit.
Nach einem einführenden Vortrag durch unsere Schulleiterin Fr. Himmels informierte Dr. Achim Ricken, Berater für akademische Berufe, unsere Schülerinnen ausführlich über die beruflichen Perspektiven nach erfolgreichem Abschluss unserer Schule und die Serviceleistungen der Neusser Berufsberatung.


Am 24.09. traf sich die aus Vertretern der Schülerinnen, Eltern und Lehrern zusammengesetzte Schulkonferenz zu einer fast dreistündigen Sitzung. Dieses oberste Gremium unserer Schule fällte wichtige Entscheidungen über die nähere und weitere Zukunft. So wurden intensiv die Änderungen am Schulprogramm diskutiert und beschlossen. Ferner wurde das nächste (2015-2017) Comenius-Projekt genehmigt, bei dem es um die europäische Kunstsprache "Esperanto" gehen soll. Außerdem wurden Regelungen für Klassenfahrten bekräftigt und die beweglichen Ferientage im laufenden Schuljahr festgelegt (vgl. Terminkalender)


Lässt sich ein Tagesausflug ins Phantasialand mit der wirtschaftlichen Ausrichtung unserer Schule vereinbaren ? Dieser Frage gingen am 29.09. die Schülerinnen der HH O I und O II in Begleitung ihrer Klassenlehrerinnen Fr. Dettling und Fr. Hardtmann nach.
Die Frage ist vor allem für den Unterricht in Volkswirtschaftslehre von Bedeutung. So wird vor Ort seit langem die Rolle des Phantasialands als Wirtschaftsfaktor diskutiert. Die geplanten Erweiterungen und der Ausbau zum Kurzurlaubszentrum hätten einerseits gravierende Änderungen für die Region, andererseits erhebliche Einnahmeerhöhungen zur Folge.
Unter dem Aspekt der Bedeutung von Entspannungs- und Freizeitangeboten erprobten die Schülerinnen unter vollem Körpereinsatz sämtliche Fahrgeschäfte. Die im Anschluss durchzuführende volkswirtschaftliche Analyse über die Auswirkung auf die Zufriedenheit der Konsumenten durch den Besuch der Imbissbuden, ergab sich dabei wie von selbst. Erschöpft und glücklich schlossen einige Schülerinnen nach diesem harten Arbeitstag bereits im Zug die Augen. Es war ein schöner Tag!


Am 24.10. machten sich Schülerinnen unserer Schule mit unserer Kollegin Fr. Dettling auf den Weg nach Aachen zur "Nacht der offenen Kirchen". Nach einem gemeinsamen Abendessen machte sich die Gruppe auf den Weg zu verschiedenen Aachener Kirchen. Auf die Besichtigung des Doms, begleitet von einem Cellisten, folgte eine stille Meditation in der Nikolaskirche sowie Projektion der Fürbitten der Schülerinnen auf eine Leinwand. Das andächtige Beisammensein am Lagerfeuer der Jugendkirche "Kafarnaum", der gemeinsame Taizé-Wortgottesdienst in einem Meer von Kerzen oder Gespräche über Gott und Glaube bei einer heißen Suppe hinterließen einen tiefen Eindruck bei unseren Schülerinnen.


Am Samstag, den 08.11., fand der erste "Tag der offenen Tür" dieses Schuljahres statt. Wie schon in den Vorjahren standen Lehrer/-innen, aber auch Schülerinnen und Elternvertreter als Ansprechpartner zur Verfügung, um in Ruhe in Einzelgesprächen alle Fragen rund um die Schule und die Anmeldung zur Höheren Handelsschule oder zum Wirtschaftsgymnasium zu beantworten. Den ganzen Vormittag über herrschte reger Betrieb, und zahlreiche Schülerinnen waren so von der Schule angetan, dass sie sich sofort für das nächste Schuljahr anmeldeten.
Große Freude herrschte im Kollegium auch darüber, dass wiederum einige ehemalige Schülerinnen den Tag nutzten, ihrer alten Schule einen Besuch abzustatten, und so ihre Verbundenheit zum Ausdruck brachten.



Stellvertretend für unsere Schule nahm am 10.11. die Klasse HH U I an der diesjährigen Gedenkveranstaltung zur Reichsprogromnacht am Standort der alten Neusser Synagoge teil.
Bürgermeister Herbert Napp hatte zu Beginn an die Nacht jenes 9. Novembers 1938 erinnert, „die Angst, Verfolgung und Tod für die Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland mit sich brachte“. Auch damals habe es aufrechte Menschen in Deutschland gegeben, die für die jüdischen Mitbürger eingetreten seien, „aber die große Masse schwieg.“
Eindringliche Worte fand auch Bert Römgens von der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf. Umrahmt von jüdischen Weisen, die ein Schüler-Eltern-Lehrer-Chor anstimmte, trug Dechant Hans-Günther Korr den Psalm 130 vor, bevor Rabbiner Vladyslav Kaplan ein Gebet zum Gedenken an die als Märtyrer Umgekommenen sprach.
Alle Teilnehmer waren sich einig, wachsam sein zu müssen, damit sich rassistische Einstellungen nicht erneut in Deutschland breit machen können.


Bereits zum 15. Male wurde am 21.11. der Berufsinformationstag durchgeführt. Fast 30 namhafte Unternehmen und Hochschulen - zumeist aus dem Neusser Raum - waren der Einladung gefolgt und stellten unseren Schülerinnen in informativen Einzelgesprächen die jeweiligen Ausbildungsmöglichkeiten und beruflichen Perspektiven vor.

Einer langen Tradition folgend hatten nicht wenige Unternehmen auch ehemalige Schülerinnen unserer Schule als Beraterinnen entsandt. Als Experten für unsere Schule und ihren jeweiligen Ausbildungsbetrieb oder Studienplatz konnten sie unsere Schülerinnen kompetent beraten und Perspektiven aufzeigen. Die Schülerinnen waren beindruckt, welche Karrieren mit einem Abschluss an unserer Schule - und guten Leistungen - möglich sind.
Nahere Informationen zum Berufsinformationstag erhalten Sie hier.


Eine ungewöhnliche Ausstellung fand am 28.11. in unserer Schule statt: Schülerinnen der Klasse WiGy 13 hatten zusammen mit ihrer Religionslehrerin Fr. Dettling über ihre Stellung zum Glauben, zu Gott und der Kirche nachgedacht. Gemeinsam war die Idee entstanden, dies in Bildern auszudrücken. So hatte sich die Klasse auf den Weg in Neusser Kirchen gemacht und dort beeindruckende Motive und Perspektiven gefunden. Die Fotografien zeigen die Schülerinnen in ganz unterschiedlichen Situationen: Mitten in der Kirche oder eher am Rand, in den Himmel blickend oder eher erdverbunden. Zu den Fotos hatten die Schülerinnen nachdenklich machende Text formuliert und damit eine Austellung zusammengestellt. Diese wurde bei Kaffee, Kuchen und Kerzenschein den übrigen Klassen und dem Kollegium präsentiert. Qualität und Inhalt haben alle sehr beeindruckt.



Erstmalig arbeiteten ab dem 01.12. in einem gemeinsamen Projekt die Fächer Französisch und Religion zusammen. Hintergrund waren die Gedenkfeiern zum Ausbruch des I. Weltkriegs vor 100 Jahren. Im Vorfeld hatten unsere Kollegiumsmitglieder Fr. Antony und Hr. Holländer festgestellt, dass ihre Vorfahren an diesem Krieg teilgenommen hatten - allerdings auf gegnerischen Seiten. So wurde die Idee des Projektes geboren, in dessen Rahmen die Schülerinnen viele historische Informationen erhielten, aber auch anhand von Originalzeichnungen das Elend der damaligen Zeit im Sinne des Wortes "begreifen" konnten.
Die Not der beteiligten Soldaten stand dabei im Mittelpunkt. Als Ergebnis fertigten die Schülerinnen beeindruckende Collagen an, mit denen wir uns an einem Wettbewerb zu diesem Thema beteiligen werden.


Die Woche ab dem 08.12. stand ganz im Zeichen unseres Comenius-Projekts über Briefmarken. 50 Gäste aus Bracciano und Nocera (Italien), Fraga (Spanien), Mersin (Türkei) und Bialystok (Polen) wurden in einer stimmungsvollen Eröffnungsfeier begrüßt. Mit viel Freude folgten die Schülerinnen und Schüler einer Präsentation über unsere Region und die Neusser Traditionen. Bewegungsspiele zum Kennenlernen und deutsche Leckereien ließen alle schnell zueinander finden.
Während des einwöchigen Aufenthalts standen ein Ausflug ins Briefverteilzentrum nach Frechen (bei dem das Thema „Briefmarken“ im Vordergrund stand) sowie natürlich nach Köln und Düsseldorf auf dem Programm. Ein weiterer Höhepunkt war die interessante und heitere Vorführung der zuvor in den Heimatländern erstellten Präsentationen, die viele Informationen zu Persönlichkeiten auf den jeweiligen Briefmarken enthielt.
Auch nach dem Empfang im Rathaus durch den stellvertretenden Bürgermeister Zhomas Nickel wurde bei den vielen europäischen Gästen deutlich: Neuss ist ein beliebtes Ziel für Comeniusgäste.





Bei strömendem Regen machten sich am 17. und 18.12. unsere Klassen HH U I und II bzw. HH O II mit ihren Klassenlehrerinnen Fr. Böhler, Fr. Stangl und Fr. Hardtmann auf den Weg nach Köln und Aachen. Dabei sollten Kultur und Gemeinschaftserlebnisse gleichermaßen zu ihrem Recht kommen. Im Kulturbereich ist dies gelungen, denn in den berühmten Domen der beiden Städte war es trocken. Die gemeinsamen Rundgänge über die dortigen Weihnachtsmärkte - durchaus mit volkswirtschaftlichem Hintergrund angedacht - litten jedoch sehr unter Regen und Wind.



Am 19.12. klang das Kalenderjahr aus. Die ganze Schulgemeinde versammelte sich am Morgen in der Marienkirche, um mit einem adventlichen Gottesdienst, zelebriert von unserem Schulpfarrer Dalhaus, einen Akzent für den Tag zu setzen. In dieser Messe lasen Schülerinnen mit ausländischen Vorfahren Fürbitten in ihrer jeweiligen Muttersprache, um auch so unsere internationale Ausrichtung und Verbundenheit deutlich zu machen. Begeistert waren alle Anwesenden vom Sologesang zweier Schülerinnen.
Etwas weltlicher ging es in der Schule weiter. Beim adventlichen Beisammensein wurde so manche Geschichte erzählt - selbst eine Smartphone-Weihnachtsgeschichte hatte ihren Platz.
Die traditionelle Dienstbesprechung des Kollegiums rundete den Tag ab. Alle freuten sich auf geruhsame Feiertage, die Kraft geben für die kommenden Aufgaben in 2015.


Trotz heftigem Schneetreiben und daraus resultierenden widrigen Verkehrsverhältnissen herrschte am 24.01. reges Treiben in unserer Schule. Zum zweiten Mal in diesem Schuljahr hatten wir unsere Schultüren geöffnet, um interessierten Schülerinnen der 9. und 10. Klasse die Gelegenheit zu geben, uns persönlich kennenzulernen.
Wie schon seit vielen Jahren üblich, standen auch diesmal wieder Eltern, Schülerinnen und Kollegiumsmitglieder zu persönlichen Beratungsgesprächen und Schulführungen bereit. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, sich direkt für das kommende Schuljahr bei uns anzumelden. Wir heißen sie schon jetzt herzlich willkommen.


Nach unserem großen Berufsinformationstag im November und anderen Aktionen folgte am 02.02. ein weiterer Schritt unserer Berufsberatung: Frau Beate Gröger von der Sparkasse Neuss, mit der wir seit mehr als 10 Jahren zusammenarbeiten, trainierte mit unseren Schülerinnen ein "Assessment-Center". Dieses Auswahlverfahren ersetzt mittlerweile in vielen Unternehmen das früher übliche Vorstellungsgespräch.
Frau Gröger gab nicht nur anschauliche Hintergrundinformationen, sondern spielte dies auch praktisch durch: So übten unsere Schülerinnen Selbstpräsentationen, simulierten Verkaufsgespräche und lösten knifflige Gruppenaufgaben.


Die Reihe unserer Betriebsbesichtigungen wurde durch einen Besuch der Ford-Werke fortgesetzt. Unsere Klassen WiGy 11 und WiGy 12 in Begleitung von Hr. Trendelkamp und Fr. Wolters machten sich am 03.02. auf den Weg nach Köln. An eine informative Präsentation über das Unternehmen schloss sich ein Rundgang durch die Produktionshallen an, bei dem unsere Schülerinnen nicht nur die beeindruckenden Fertigungsroboter, sondern auch einige neue Ford-Modelle zu sehen bekamen.

Am Nachmittag des 05.02. herrschte reges Treiben auf unseren Fluren: Zahlreiche Eltern - zum Teil in Begleitung ihrer Töchter - nutzten die Gelegenheit, am Elternsprechtag mit den Lehrern ins Gespräch zu kommen. Sie machten auf diese Weise den Stellenwert unserer Erziehungspartnerschaft deutlich.


Die stetige Verbesserung unseres Unterrichts ist uns seit langem ein Hauptanliegen. Deshalb traf sich unser Kollegium am 09.02. zu einer ganztägigen Fortbildung. Anhand von mehreren Unterrichtsvideos wurde die Analyse von Unterricht trainiert und Kriterien für gelungene U.-Stunden erarbeitet. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der gemeinsamen Vorbereitung neuer Unterichtsreihen.


Seit vielen Jahren organisiert unser Förderverein im Rahmen der Reihe „MM im Dialog“ Vortragsveranstaltungen zu allgemein- und berufsbildenden Themen. Am 10.02. stand das aktuelle Thema „Inklusion beinnt im Kopf“ auf dem Programm. Hierzu hatte der Förderverein Herrn Herr Roland Büschges, den Leiter des Heilpädagogischen Zentrums in Krefeld, eingeladen. In seinem einstündigen, sehr schülernahen und durch viele praktische Beispiele aufgelockerten Vortrag machte er unseren Schülerinnen deutlich, dass jeder „Inklusion machen“ kann. Wichtig sei, Behinderte nicht auszugrenzen oder ändern zu wollen, sondern sie als „einfach nur anders“ zu akzeptieren. Wie sehr er mit seinen durchaus auch kritischen Anmerkungen den Nerv unserer Schülerinnen getroffen hatte, zeigt die anschließende, sehr engagierte Diskussion.


Nach einer Reihe von freien Tagen (zu Beginn dieses Schuljahres hatte die Schulkonferenz beschlossen, die beweglichen Ferientage auf die Karnevalszeit zu legen) traf sich die Marienberger Schulgemeide am 18.02. im Quirinusmünster. In seiner Predigt regte Pfr. Dalhaus an, den Verzicht in der Fastenzeit nicht auf Süßigkeiten o.ä. zu beschränken, sondern sich einmal von Smartphone, Internet und vergleichbaren Abhängigkeiten zu befreien.
Mit großer Nachdenklichkeit - ein scharfer Kontrast zu den vorausgegangenen, ausgelassenen Karnevalstagen - empfingen Schülerinnen und Kollegium das Aschenkreuz als äußeres Zeichen der inneren Umkehr.


Zwei Wochen, nach dem die Sparkasse Neuss bei uns im Haus war, wurden unsere berufswahlvorbereitenden Maßnahmen durch die Barmer Ersatzkasse fortgesetzt. Ein Team unter der Leitung von Frau R. Houben vertiefte am 27.02. durch anschauliche Beispiele und Rollenspiele die Kenntnisse unserer Schülerinnen über Assessment-Center, so dass sie gut vorbereitet in die in Kürze anstehenden Bewerbungsverfahren eintreten können.



Bei einer gemeinsamen Übung mit dem Gymnasium Marienberg testeten wir am 12.03. unsere Kompetenzen in der Krisenbewältigung. Unter Leitung des international renommierten Fachberaters und Trainers für Krisenintervention, Frank Waldtschmidt, wurde ein Fall durchgespielt, welcher an einer anderen Schule tatsächlich passiert war.
Die Situation wurde nicht theoretisch besprochen, sondern in einem realisitischen Rollenspiel, in dem die Teilnehmer immer wieder von Verschärfungen der Krise überrascht wurden, tatsächlich nachvollzogen. Bei einer abschließenden Nachbesprechung wurden gemeinsam Verbesserungsmöglichkeiten erarbeitet. Trotz einer guten Bewältigung der gestellten Aufgaben waren alle Beteiligten froh, dass es sich nur um eine Übung und keinen echten Fall handelte.


Wie gelähmt reagierten wir am 24.03. auf die Nachricht vom Flugzeugabsturz in Frankreich. Unter den Toten befanden sich 14 Schülerinnen, zwei Schüler und zwei Lehrerinnen des Joseph-König-Gymnasiums in Haltern.
Auch wenn wir diese Schule bis dato nicht kannten, verbindet uns vieles: Wir sind beide Europaschule, haben Partnerschaften mit Schulen in Katalonien, pflegen einen regelmäßigen Austausch. Die Flugstrecke Düsseldorf-Barcelona ist uns sehr vertraut.
Wir wagen nicht, uns vorzustellen, wie die Eltern, Geschwister, Freunde und Mitschüler empfinden. Wir können nur ahnen, welche Emotionen sich von den ersten Gerüchten bis hin zur tödlichen Gewissheit Bahn gebrochen haben. Wir leiden mit den Hinterbliebenen und haben in allen Klassen unser Morgengebet für sie gesprochen.



In der Woche vom 23. - 26.03. fand in unserer Schule die lang erwartete Qualitätsanalyse statt. Hierbei handelt es sich um eine Schulprüfung, der sich alle Schulen in Nordrhein-Westfalen unterziehen müssen.
Alles kam auf den Prüfstand: das Schulklima, die Qualität des Unterrichts, die Ausstattung des Gebäudes, die Kooperationen, die Schulorganisation und vieles andere mehr. Die Prüfer L. Juppen und S. Zingler, beides ehemalige Direktoren, besuchten nicht nur zahlreiche Unterrichtsstunden, sondern kämpften sich durch mehr als 700 Dateien, die wir für diesen Anlass vorbereitet hatten, und führten "Interviews" mit allen am Schulleben beteiligten Gruppen.
Das mit Spannung erwartete Ergebnis wird uns Anfang Juni zugestellt.



Große Freude herrschte am 27.03. in unserer Schule: Die Schülerinnen des Wirtschaftsgymnasiums feierten ihren letzten Schultag. Gleichzeitig erhielten sie aus der Hand unserer Schulleiterin G. Himmels ihre Vornoten.
Wehmut war zu spüren, als sie zum letzten Mal ihren Klassenraum verließen, in dem sie drei Jahre Tag für Tag zusammen gesessen hatten. Doch mindestens genauso groß war die Vorfreude auf die Abiparade und die abendliche Feier zusammen mit allen anderen Neusser Abiturienten.
Die nun folgenden Osterferien werden geprägt sein durch die Vorbereitungen auf die Abiturklausuren, die unmittelbar nach den Ferien geschrieben werden.



Direkt nach den Osterferien, die unsere Schülerinnen - wie vermutlich alle Schülerinnen und Schüler in Deutschland - als Intensivphase zur Vorbereitung genutzt hatten, begannen am 14.04. die schriftlichen Abiturprüfungen. Zunächst stand die Leistungskursklausur im Fach BWL auf der Agenda, bevor in den nächsten Tagen Englisch und Deutsch folgten. Abgerundet wurde das diesjährige Abitur durch die mündlcihen Prüfungen Anfang Mai.




Der vor vier Jahren gegründete Förderverein unserer Schule hielt am 16.04. seine diesjährige Hauptversammlung ab, bei der auch Neuwahlen auf der Tagesordnung standen. Herr Uwe Höschler, Steuerberater aus Düsseldorf, wurde dabei als Vorsitzender wiedergewählt.
Der auf Elterninitiative entstandene Verein, der trotz seiner "Jugend" bereits über 100 Mitglieder zählt, unterstützt unsere Schule auf vielfältige Art. Dabei sind für uns nicht nur die finanziellen Zuwendungen von Bedeutung; der Verein ist auch auf andere Weise tätig. So wurde auf der letzten Versammlung u.a. beschlossen, künftig Eltern in der oft schwierigen Berufsfindungsphase der eigenen Kinder Anregungen und Hilfen zu geben.



Neuss stand am 03.05. im Zeichen des Stadtpatrons, des Hl. Quirinus. Die diesjährige Festmesse mit anschließender Prozession, die seit dem Mittelalter stattfindet und bei der die Reliquien des Heiligen durch die Stadt getragen werden, wurde erstmalig vom neuen Erzbischof von Köln, Rainer Maria Kardinal Woelki, zelebriert. Unter den vielen Hundert Gottesdienstbesuchern vertraten unsere Schulleiterin Frau Himmels und Herr Holländer unsere Schule.


Bereits jetzt hat unsere Schule das übernächste Schuljahr im Blick. Am 05.05. waren wir bei der Berufsmesse der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Dormagen vertreten, um die dortigen Neunt- und Zehntklässler über unsere Schule zu informieren. Frau Stangl, Michelle Johnen und Jana Broich konnten den interessierten Schülerinnen einen umfangreichen Einblick über "Marienberg von innen" geben. Die Zahl der Schülerinnen, die selbst aus dem doch etwas entfernten Dormagen an unsere Schule wechseln, hat in den letzten Jahren beständig zugenommen.


Nachdem Ende März bereits die Wirtschaftsgymnasiastinnen ihren letzten Schultag feiern konnten, war es am 08.05. endlich auch für die Schülerinnen der Höheren Handelsschule soweit: Kein Unterricht mehr ! In der nächsten Woche stehen nun die Prüfungsklausuren an.
Der Tag begann mit dem Prüfungseröffnungsgottesdienst in der Marienberger Kapelle, in dem Pfarrer Dalhaus die mit einem Ölzweig (als Zeichen des Erfolges) verzierte Prüfungskerze segnete. Danach erhielten die Schülerinnen von ihren Klassenlehrerinnen die Vornoten bzw. die Information über die Zulassung.


Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung durch die beiden Schwestern, die bis heute im Kloster Marienberg leben und deren Orden unsere Schule vor 155 Jahren gegründet hat. Eine von ihnen, Schwester Teresia Benedikta, hat am 27.05. ihr fünfzigjähriges Ordensjubiläum gefeiert. Bei der Festmesse und dem anschließenden gemütlichen Beisammensein in der Aula wurde deutlich, in welch' besonderem Maße in der Person von Schwester Teresia Benedikta zugleich die Fähigkeit zu kritischer Wahrnehmung wie auch ihre Begabung zu einem humorvoll-heiteren Umgang mit den vielen kleinen und großen Dingen des Lebens präsent sind. Hinzu kommt eine ausgeprägte technische Begabung. Glaube, der zu einer solchen, von Mitgefühl getragenen Zuwendung zu den Menschen der eigenen Umgebung führt, wirkt auf alle Generationen überzeugend und kann mitreißend sein. Wir danken Schwester Teresia Benedikta dafür von Herzen.


Ab dem 27.05. fanden unsere diesjährigen Besinnungstage statt. Alle Klassen machten sich in Neuss und Umgebung auf den Weg, Gotteshäuser der verschiedenen Konfessionen und Religionen kennenzulernen. So besuchten unsere Schülerinnen nicht nur katholische, evangelische und orthodoxe Kirchen, sondern auch auch Moscheen, Synagogen und Tempel.
Jeder Tag wurde eingeleitet durch einen gemeinsamen Gottesdienst, bevor sich die Gruppen auf den Weg machten. Am letzten Tag wurden die Erlenbnisse und Erfahrungen ausgetauscht soweit eine gemeinsame Collage erstellt.
Die Schülerinnen waren beeindruckt von der Vielfalt und der Schönheit der verschiedenen Gotteshäuser Viele äußerten den Wunsch, über die erhaltenen Informationen hinaus noch mehr über die Gebäude und die Religionen kennenzulernen.
Mehr über die Besinnungstage erfahren Sie hier.

 

Im Rahmen des Betriebswirtschaftslehre-Unterrichts machte sich am 01.06. die HH U I und II mit ihren Klassenlehrerin Frau Stangl und Frau Böhler auf den Weg zum Unternehmen Teekanne in Düsseldorf. Nach einem kurzen Vortrag erhielten unsere Schülerinnen Einblicke in die technisierte Produktionsweise, wobei die aus hygienischen Gründen erforderliche Schutzkleidung für nicht geringe Heiterkeit sorgte.
Am Ende des Rundgangs konnten unsere Schülerinnen - natürlich bei einer Tasse Tee - Fragen zum Unternehmen stellen, wobei das Thema "Ausbildung" eine zentrale Rolle spielte. Einige Schülerinnen zeigten sich von dem Unternehmen derart angetan, dass sie spontan beschlossen, sich dort um einen Ausbildungsplatz zu bewerben.



Die Unterstufenklassen unserer HöHeren Handelsschule und die 12. Klasse des Wirtschaftsgymnasiums nahmen am 02.06. an der Vocatium-Berufsmesse in Düsseldorf teil.
Über 100 Aussteller (darunter auch internationale Hochschulen/Universitäten) standen zur Verfügung, um den Schülerinnen wertvolle Tipps für die anstehende Berufs-/Studienentscheidung mitzugeben. Ca. 4.000 Schüler/innen hatten sich im Vorfeld für knapp 14.000 individuelle Gesprächstermine bei den Mitarbeitern des Organisationsbüros vormerken lassen, um sich über ihre Chancen in der Region aus erster Hand informieren zu lassen.
Unsere Schülerinnen empfanden diese Messe als wertvolle Ergänzung zu unseren eigenen berufsvorbereitenden Maßnahmen, insbesondere zu unserem Berufsinformationstag, der bereits im November stattgefunden hatte.


Am 09.06. traf sich die Schulkonferenz. Hauptsächlicher Tagungsordnungspunkt war die Besprechung der Ergebnisse der Qualitätsanalyse. Schulleiterin Fr. Himmels konnte den anwesenden Eltern-, Schülerinnen- und Lehrervertretern stolz die hervorragenden Ergebnisse unserer Schule in den verschiedenen Qualitätsbereichen präsentieren.